Fr 01.06. | 19h | „Kapitalismus aufheben – aber wie?“

Eine Einführung in Funktionsweise und Kritik des Kapitalismus

mit Stefan Meretz

 

 

 

 

 

Emanzipatorische Bewegungen verbindet zwei Gewissheiten: Der Kapitalismus verstößt gegen die Lebensbedürfnisse vieler Menschen und er ist endlich. Den Kapitalismus aufzuheben, ist also historisch notwendig. Ist eine Aufhebung aber auch möglich? Welche Konzeptionen der Aufhebung gab und gibt es? Warum reden wir überhaupt von „Aufhebung“ und nicht bloß von „Abschaffung“?

Um diese und andere Fragen klären zu können, benötigen wir ein begriffliches Verständnis des Kapitalismus. Begriffen ist eine Sache dann, wenn ihre „widersprüchliche Selbstbewegung“ gedanklich erfasst werden kann. Was sind die Elemente der widersprüchlichen Selbstbewegung des Kapitalismus? Welches Verhältnis besteht zwischen den Handlungen der Menschen und den strukturellen Handlungsbedingungen, die der Kapitalismus setzt? Was heißt das für eine Aufhebung des Kapitalismus? Was tritt an seine Stelle, was geschieht mit den Altlasten? Welche „Keimformen“ des Neuen im Alten gibt es bereits?

 

Stefan Meretz ist Ingenieur und Informatiker und befasst sich schon seit langem mit der politischen Ökonomie Freier Software und Commons und bloggt auf keimform.de.
www.meretz.de
www.keimform.de

 

ab 19Uhr c.t. im Selbstverwalteten Zentrum Karoshi (Gießbergstr. 41, Kassel)

Eintritt ist natürlich frei, wir freuen uns auf euer Kommen!

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Vortragsreihe „Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben

 

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Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben Vortragsreihe ab Juni 2012

Es ist Krise: Bankenkrise, Finanzkrise, Staatsschuldenkrise, Eurokrise, Wirtschaftskrise, Systemkrise … – und kein Ende in Sicht. Nach der Weltwirtschaftskrise 1929, der Ölkrise 1973 und diversen Zwischenkrisen ächzt es wieder heftig im Gebälk. Seitens der europäischen Regierungen werden gigantische Anstrengungen unternommen, den „Normalbetrieb“ wiederherzustellen. Aber können Profitmaximierung und Verwertungszwang überhaupt die Grundlage für eine gerechte Gesellschaft sein? Wir denken: Nein. Kapitalismus bleibt permanente Krise, für ein schönes, gerechtes und befreites Leben für alle kann er keine Antworten bieten.

Aber es gibt Alternativen: Im Angesicht der Krise und der sich dadurch permanent verschlechternden Lebensbedingungen beginnen wieder mehr Menschen den Kapitalismus als Ganzes zu hinterfragen. Sie fordern „echte Demokratie“ und machen sich auf die Suche nach anderen Wirtschafts- und Lebensformen, die auf die eigenen und gemeinsamen Bedürfnisse und nicht auf diejenigen des Marktes ausgerichtet sind. Auch nachdem die großen Gegenmodelle autoritärer staatlicher Planung versagt haben: der Kapitalismus ist nicht alternativlos.

 

„Fragend schreiten wir voran.“ (Motto der Zapatistas) Gemeinsam wollen wir uns auf die Suche nach lebenswerten Alternativen im hier und jetzt aber auch nach deren Grenzen begeben. Wir laden dich deshalb herzlich ein, anhand konkreter Beispiele und kritischer Analysen, zusammen die Wege zu diskutieren, die in eine solidarische und nicht-kapitalistische Gesellschaft weisen – für ein befreites und gutes Leben für alle.

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung und des Projektrates des AStAs der Universität Kassel.

 

Fr 01.06.
„Kapitalismus aufheben – aber wie?“
Eine Einführung in Funktionsweise und Kritik des Kapitalismus

19Uhr – Selbstverwaltetes Zentrum Karoshi (Gießbergstr. 41, Kassel)

mit Stefan Meretz (Ingenieur und Informatiker mit Schwerpunkt Politischer Ökonomie Freier Software)
www.meretz.de
www.keimform.de

 

Fr 08.06.
„Versandet im Getriebe? Die Alternativbewegung von den 70er Jahren bis Heute“

19Uhr – Selbstverwaltetes Zentrum Karoshi (Gießbergstr. 41, Kassel)

mit Arndt Neumann (Historiker)

 

Fr 15.06.
„Solidarische Landwirtschaft – Auf dem Weg zur Schenkökonomie?“

19Uhr – Selbstverwaltetes Zentrum Karoshi (Gießbergstr. 41, Kassel)

mit Jan-Hendrik Cropp (Gärtner und Sozialwissenschaftler)

 

Weitere Veranstaltungen folgen!

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Die Krise heißt Kapitalismus!

Vortrag und Diskussion mit der Gruppe AZE andere Zustände ermöglichen [Berlin]
Freitag, 9. März 19:00 Uhr

Am 31. März wird der „European day of action against capitalism“ ein Zeichen antikapitalistischer Solidarität gegen das Krisenregime setzen! In verschiedenen Städten Europas wird es Proteste geben. In Deutschland wird nach Frankfurt, Sitz der EZB und eines der Zentren der Krisenbearbeitung, mobilisiert.


Die Veranstaltung ist in drei Teile aufgeteilt:

1. Für die Analyse der Eurokrise ist es wichtig, die Gründe der Wiederkehr von Krisen im Kapitalismus zu untersuchen. Die Kapitalakkumulation stößt immer wieder an die Grenze der Verwertung. Es stehen zum einen vielfältige Interessen der Menschen der Akkumulation gegenüber, zum anderen untergräbt die kapitalistische Organisierung fortwährend ihre eigenen Existenzbedingungen. Der Staat verfolgt zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene ökonomischen Politiken, welche dieses Problem zu lösen versuchen, im aktuellen Fall mit großen Schwierigkeiten.

2. Anschließend folgt eine Darstellung der Eurokrise und die Erläuterung der wichtigsten Instrumente. Die Rolle der Europäischen Zentralbank, „Rettungsschirme“, Staatsanleihen und die spezifische Konstitution der Europäischen Währungsunion werden erläutert. Dabei liegt in der Analyse ein größerer Fokus auf Griechenland. In Griechenland hat die Krise den bisher schwersten Verlauf und ist konfrontiert mit massiven Protesten.

3. Danach folgen Informationen zum Europäischen Aktionstag am 31. März und die dann stattfindende Demonstration in Frankfurt. Der 31. März wird der Auftakt zu weiteren Protesten zur Eurokrise sein.

 

Weitere Infos:
march31.net
Aufruf von und zu M31
Flyer zur Kassler Infoveranstaltung

 

Wir laden euch alle recht herzlich dazu ein!
Unterstützt durch:
Arbeitsgruppe *Gegen Rassismus – für Flüchtende*
ak:raccoons
D.O.R.N.

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